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03.01.2017 - Spiel, Spaß und Spannung in der Weihnachtswunderwelt

Weihnachtsfeier für sozial benachteiligte Kinder diesmal in neuem Gewand

"Schau mal da, ein Weihnachtswald! Und Pfefferkuchenmännlein." Als die Kinder aus sozial benachteiligten Familien am 13. Dezember mit den eben bekommenen roten Filzsocken den Saal des Klubhauses stürmten um mit den "Ludwigsfelder Weihnachtsengeln" zu feiern, blieb manch eines verwundert stehen. Der Saal hatte sich in eine kleine Weihnachtswunderwelt verwandelt. Nicht mehr die langen Tafeln mit den Stühlen, sondern verschiedene Aktionsbereiche warteten auf die kleinen Gäste. (Manch einer musste auf seine Sitzgelegenheit etwas länger warten, aber Platz fanden schließlich alle.) Die "Päckchenberge" aus denen sich jedes Kind sein persönliches Geschenk aussuchen durfte, waren durch kleine (echte) Bäumchen ein wenig verborgen, zwischen denen tatsächlich ein Lebkuchenhaus und Figuren hervor lugten. Diese zauberhafte Holzdekoration hatte Vereinsmitglied Leticia Nemeth geschaffen. Von der Decke herab hingen riesige Luftballon-Schneesterne und überall warteten Weihnachtswichtel auf die Kinder.

Nach dem gemeinsamen Singen mit Tino Flörke kamen erst einmal einige Gäste und brachten Geschenke mit. Frau Gardey von der Kristalltherme brachte Schwimmhallenkarten für die Kinder, Frau Dr. Manja Schüle (SPD) sorgte mit Naschereien und kleinen Geschenken für große Freude und Bürgermeister Andreas Igel bedankte sich beim Verein "Ludwigsfelder Weihnachtsengel" e.V. für die Organisation der Feier. Auch die Landtagsmitglieder Helmut Barthel (SPD) und Danny Eichelbaum (CDU) hatten die Feier unterstützt und sahen sich nun das bunte Treiben an. Von den Stadtwerken, dessen kontinuierliche Spende seit Jahren das Organisieren der Feier sichert, war Ute Schneider gekommen und sah sich interessiert das neue Konzept an.

Dann  ging es richtig los. Die abgedeckten Tische wurden enthüllt und die Kinder durften basteln, Pfefferkuchenherzen zum Mitnehmen verzieren oder sich bei Klubhausmitarbeiterin Marlen Trautmann schminken lassen. In der Lounge wartete ein Aktivbereich auf die Kinder, wo sie neben "Weihnachtskugel-Lauf" und Sackhüpfen auch ein Gleichgewichtstraining bei der Firma SUP absolvieren konnten. Andrè Ribbecke, der dieses "Stand up Paddling" u.a. auf dem Siethener See anbietet, hatte schnell eine kleine Schlange an seinem Stand. Für die Tombola am Ende der Veranstaltung hatte er dann auch einen Gutschein für diese neue Trendsportart gespendet und der kleine Gewinner wird mit Sicherheit viel Spaß dabei haben. Weitere tolle Preise waren übrigens eine Familienkarte für den Filmpark Babelsberg und drei Fahrradgutscheine, zur Verfügung gestellt von der SOLBRA, die den neuen Drahteselbesitzern bei Pannen auch zur Seite steht.

Die Hauptperson aber war natürlich wie immer der Weihnachtsmann. Kaum hatte er den Saal betreten, umringte ihn eine Traube aus Kindern und geleitete ihn und seinen Helfer, den er dieses Jahr mitgebracht hatte, zu seinem Thron. Viele Gedichte und Lieder durfte er sich anhören, ehe die kleinen und größeren Kinder - unter ihnen auch wieder etwa 30 aus Flüchtlingsfamilien - sich ihre Geschenke aussuchten. Mancher packte gleich aus. Andere nahmen ihre Päckchen mit nach Hause, zusammen mit den gewonnenen Preisen, den Pfefferkuchenherzen, Basteleien und der Süßwarentüte. Die eine oder andere Familie machte noch einmal bei Vereinsvorsitzender Cora Ruden, oder einem der Helfer halt, um danke zu sagen. Einer der Jüngsten schnappte sich sogar das Mikrofon und rief ganz laut hinein: "Es war so schön!!".
A.R.

PS: Das finden die Mitglieder des „Ludwigsfelder Weihnachtsengel“ e.V. übrigens auch und möchten an dieser Stelle allen danken, die diese Aktion mit ihren unzähligen Facetten jedes Jahr aufs Neue unterstützen - mit Paketen, Geldspenden, Ideen, tatkräftiger Hilfe (besonders die Helfer bei der Feier), Essen und Trinken. Längst reicht der Platz nicht mehr aus um alle Namen zu nennen. Und umgekehrt gilt das riesengroße Dankeschön ganz besonders den nimmermüden Weihnachtsengeln - Angelika, Cora, Kristin, Leticia, Marianne, Robert, Ulrike und Maren. In diesen kalten Vorweihnachtstagen des Jahres 2016 haben die Ludwigsfelder wieder bewiesen, dass es in unserer Stadt ein wenig mehr Herzenswärme gibt als vielleicht anderswo.




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