Gröben

Blick in die Geschichte
Fischerhütten in Gröben
Informationen
Ortsvorsteherin: Stefanie Heyden
Einwohner: 320
Fläche: 6,91 km2
Erste urkundliche Erwähnung: 1352

Wahrscheinlicher Namensgeber des Dorfes Gröben ist die Familie von der Gröben.

Der Ort wird bereits im 13. Jahrhundert im Zusammenhang mit den umliegenden Siedlungen erwähnt. Die Familie von der Gröben war zu dieser Zeit einer der mächtigsten Vasallen Kaiser Karls IV. in der Mark.

Aber entscheidend geprägt wurde Gröben und die nördliche Nutheregion durch die darauffolgende 450-jährige Herrschaft der Familie von Schlabrendorff, deren 1720 erbautes Herrenhaus steht restauriert mitten im Ort.

Die zu Beginn des 13. Jh. erbaute spätgotische Feldsteinkirche ist ein absolutes Muss für Besucher. Die 1908 bei einem Brand zerstörte Kirche wurde nach den Plänen von Prof. Franz Schwechten, dem Erbauer der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche in Berlin, wieder aufgebaut. Sehenswert sind insbesondere die Wandmalereien von Prof. Oetken, die Orgel von G. Sauer und eine von Kaiserin Augusta Viktoria gestiftete Altarbibel.

Ein ganz besonderer Schatz ist das Kirchenbuch, das älteste in der Mark Brandenburg, dessen erste Eintragung von 1578 ist.

Auch Theodor Fontane besuchte Gröben und seine Umgebung sehr oft. In seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" beschreibt er u.a. seine Besuche im Pfarrhaus und das Studium der Kirchenbücher.

Nur rund 400 Meter hinter Gröben, Richtung Nuthe, stößt man auf den Gröbener Fischerkietz, der um 1500 erstmals erwähnt wurde. Noch heute findet man dort einige alte Fischerhütten.

Gröben bietet dem Besucher neben der Geschichte ein reichhaltiges Angebot an touristischen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten, die typisch brandenburgische Küche zu genießen.



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