Schiaß

Blick in die Geschichte
Schiaßer See
Informationen
Ortsvorsteher: Detlef Paul
Einwohner: 41
Fläche: 2,19 km²
Erste urkundliche Erwähnung: 1375

Schiaß ist mit seinen knapp 40 Einwohnern der kleinste Ortsteil von Ludwigsfelde. Direkt an der Nieplitz gelegen, kann man von hier aus Wanderungen in den Naturpark Nuthe-Nieplitz unternehmen. Der Schiaßer See, den man direkt am Ortsrand findet, bietet nicht nur Enten und Reihern einen Platz zur Erholung, sondern mit seinem breiten Schilfgürtel, auch gute Versteckmöglichkeiten für die Aufzucht des Nachwuchses.

Die älteste schriftliche Erwähnung von Schiaß findet sich im Landbuch Karls IV. von 1375 als Schojas, 1545 findet sich die Bezeichnung Schoias. Die Siedlung auf einer kleinen Erhebung bildete in der Fluss-Niederung, eine Talsandinsel. Die Bewohner lebten lange Zeit ausschließlich vom Fischfang im Schiaßer See. Auch heute wird im See noch gefischt, allerdings nur noch als Hobby, denn der letzte Berufsfischer stellte in den 1960er Jahren seine Arbeit ein.

Wenn die Mietgendorf-Schiaßer Feuerwehr zum Einsatz fährt, hat man hier etwas länger Zeit. Denn erst einmal muss das "Feuerwehr-Taxi" aus dem Nachbarort kommen , ehe es gemeinsam in den Einsatz geht.



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